Otto Kägi sen. kauft die Liegenschaft Hecht (Bäckerei-Konditorei, Restaurant) in Lichtensteig und legt damit den Grundstein zum heutigen Unternehmen. Damals trat Otto Kägi Senior unzählige Kilometer in die Pedale, um seine mit Leidenschaft und von eigener Hand gefertigten köstlichen Biscuits auszuliefern. Die Bewohner des Toggenburgs kannten ihn gut. Die aus dem Mittelland ebenfalls: er brachte seine Biberli und Gipfeli so weit es ging
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Diese lässt eine Tagesleistung von 200 – 300 kg zu.
Im Handbetrieb - mit sogenannten Waffeleisen - kann die Produktion in den ersten zwei Jahren von 100 kg auf 600 kg ausgeweitet werden. Die Kägi Waffeln erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Das subtile Gleichgewicht zwischen den verwendeten Zutaten stimmt heute wie gestern: das Waffelblatt darf nicht zu süss schmecken und die dreilagige Cremefüllung soll nicht dominieren. Diese Waffel ist das Ergebnis der hohen Kunst einer perfekten Harmonie von fein ausgewählten Zutaten. Nach einigen Aus?ügen in exotische Geschmacksrichtungen haben sich die klassischen Aromen durchgesetzt – Vanille, Schokolade und Zitrone.
Das Geschäft läuft sehr gut, «obwohl der Erfolg nie ein Ziel an sich war», wie Alfred Kägi betont. Dennoch ist das Unternehmen Kägi Opfer seines Erfolgs: der handwerkliche Betrieb setzt gewisse Grenzen. Am Ofen kommen die Bäcker mit produzieren nicht mehr nach. Die Beliebtheit der Backwaren steigt und steigt, und wenn sich die letzten Kunden bei Ladenschluss drängen, gibt es nichts mehr: die Regale sind schon längst leer. Um die grosse Nachfrage zu bewältigen, wird ein grösserer Fabrikationsbetrieb erstellt. Der erste Lieferwagen ersetzt das legendäre Fahrrad von Vater Kägi.
Dank automatisierter Herstellung der Waffeln kann die Produktion um ein Mehrfaches gesteigert werden; der Personalbestand steigt auf 12 Mitarbeiter.
…mit den drei Brüdern, Otto, Eugen und Alfred an der Spitze. Eugen erkennt die Notwendigkeit zu vergrössern. Die Vision der grossen Fabrik stammt von ihm. 1953 wird der erste Stein gesetzt.
Nach langen Rezeptversuchen und technischen Vorbereitungen (Einbau einer Schokoladeüberzugsmaschine) können erstmals schokoladeüberzogene Waffeln hergestellt werden.
Die Verpackung von Kägi-fret erfolgt ab jetzt automatisch. Eine wahre Erleichterung bei der ganzen Handarbeit, die sonst noch anstand.
Die ständig steigende Nachfrage erfordert nach nur fünf Jahren einen Neubau am heutigen Standort.
Investitionen werden in die Modernisierung und Vergrösserung der Produktionsstätte getätigt.
Der Erfolg reicht weit über die Grenzen des Toggenburgs hinaus… und weit über die Erwartungen der Kägi-Brüder. Die erste Exportsendung verlässt Lichtensteig am 21. Februar 1956, um an Bord eines Frachtschiffes über den Panamakanal nach Los Angeles zu reisen. Ein denkwürdiges Ereignis, gehört doch die Firma Kägi Söhne AG zu den Pionieren im Export von Biscuitspezialitäten.
Nach jahrelangem Forschen und Rezeptversuchen, verlässt endlich das erste Kägi-fret den Betrieb und somit beginnt die Produktion in grosser Stückzahl. Eine leichte und zarte Waffel, hergestellt aus einem Teig von unglaublicher Feinheit, gefüllt mit der einzigartigen Cremefüllung in drei Schichten. Abschliessend wird dieses luftige Gebäck mit einem köstlichen Schokoladeüberzug umhüllt. Das Kägi-fret ist ein feines delikates Kunstwerk, das ein bisschen nach süsser Kindheit schmeckt. Dass diese komplizierte Konstruktion nicht beim ersten Bissen auseinander fällt, ist einzig und allein dem Talent unserer genialen Konditoren zu verdanken.
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Auf den im Hause Kägi hergestellten Schokoladeüberzug ist man ganz besonders stolz. Die Conchierung (Veredelung) erfolgt in Längsreibern; dies während mindestens 52 Stunden. Mit viel Geduld und Sorgfalt entsteht so die hervorragende Schokolade – auch Couverture genannt.
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Dank einem hohen Qualitätsstandard und kontinuierlicher Marktbearbeitung geniessen die Toggenburger Spezialitäten weltweit einen hervorragenden Ruf.
Die Firma gehört zum Leben der drei Kägi-Brüder. Eine ganz einfache Geschichte, von selbständigen Unternehmern geschrieben, die tagtäglich begeistert ihrem Beruf nachgehen und mit Stolz auf die Resultate ihrer Produktion schauen dürfen. Ihre Leidenschaft ist für uns alle hochgradig ansteckend. Der Erfolg reicht weit über die Grenzen des Toggenburgs hinaus... und weit über die Erwartungen der Kägi-Brüder. Schon bald macht sich ein Mangel an Arbeitskräften bemerkbar. Otto, Eugen und Alfred müssen gute Fachkräfte nun von sehr weit weg kommen lassen. Jetzt sind es bereits 120. Saisoniers nicht mitgezählt.
Otto Kägi Senior stirbt im Alter von 75 Jahren. Seine Söhne übernehmen nun voll und ganz die Geschäfte.
Die Gebrüder Otto, Alfred und Eugen Kägi verkaufen ihr Lebenswerk an die Valora Holding AG in Bern. Damit steigen sie ganz aus dem Geschäft aus; bleiben jedoch in der Nachbarschaft wohnen. Kägi strebt neue Ziele an. In einem globalen Umfeld genügt es nicht, sich mit seinen bisherigen Errungenschaften zu begnügen. Man muss immer wieder neue Märkte erobern.
Das bestehende Produktionsgebäude wird erweitert und modernisiert. Effiziente Produktionsabläufe und eine Erhöhung der Produktionskapazität bilden die Basis für nachhaltiges Wachstum.
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Kägi eröffnet an seinem Standort in Lichtensteig ein kleines Lädeli – den Kägi-shop. Hier gibt es viele tolle Geschenkideen, sämtliche Kägi-Produkte und gratis Versucherli.
Argos Soditic kauft das dynamische Unternehmen Kägi.
Seit einem halben Jahrhundert gehört der zart-knusprige, mit feinster Milchschokolade umhüllte Waffelriegel zu den Lieblingssnacks der Schweizerinnen und Schweizer. 9 von 10 Schweizern kennen das Kägi-fret.
Mit einem rauschenden Fest wurde das Jubiläum mit Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern gefeiert. Zu Schiff, zu Berg und mit einem „Tag der offenen Tür“ wurde mit ausgiebiger Unterhaltung das Jubiläum geehrt.
Die Kägi Söhne AG ist seit dem 4. Februar 2010 wieder in Schweizer Händen. Die im Fast Moving Consumer Goods-Bereich engagierte WM15 Holding AG übernimmt die Toggenburger Waffel- und Biscuitherstellerin.
Die Kägi Söhne AG lanciert das Kägi-fret noir und das Kägi-fretli noir - edelste zartbitter Couverture umhüllt knusprige Schokoladewaffelblätter und die legendäre Kägi-fretli-Füllung.
Jetzt wird’s abwechslungsreich. Mit den Neuheiten Kägi Hazelnut und Kägi Coconut lanciert Kägi Söhne AG zwei neue Produkte mit Milchschokoladeumhüllung.
Ab sofort gibt es ein Produkt für unsere Kaffeeliebhaber. Knusprig, dezent im Geschmack und mit Milchschokolade umhüllt – das Kägi Cappuccino.
























